Recyclinghof

Ein Recyclinghof bzw. Werkstoffhof ist eine Sammelstelle für Werkstoffe mit größerem regionalen Einzugsgebiet und Sammelbreite, als es eine Werkstoff-Insel mit ihren Glas/Papier Container bietet. Je nach Region ist das Bring-System üblich, wo vorwiegend private Haushalte sich von recyclingfähigen Gütern wie Glas, Papier, Altmetall, Holz, Gartenabfälle, Elektronikgeräte etc. trennen. Diese Trennung erhält die Umwelt: Gewässer, Wälder, Pflanzen, Tier- und Insektenschutz werden für weitere Generationen erhalten.

Auch Problemmüll wie Lacke, Farben und Batterien werden zentral gesammelt. In anderen Gegenden wird teilweise noch das Hol-System betrieben, wo zu bestimmten Tagen der recyclingfähige Abfall von ganzen Stadtteilen abgeholt wird. Recyclinghöfe werden meist von der öffentlichen Hand durch Zweckverbände finanziert und betrieben, allerdings gibt es auch private Recyclinghöfe.

Die Abgabe von Werkstoffen ist häufig kostenlos. Auf gewissen Problemmüll wie z.B. Gartenabfälle oder Bauschutt werden ab gewisse Mengen Gebühren auf Gewicht oder Volumen erhoben. Werkstoffhöfe sind immer mit geschultem Personal besetzt, um die korrekte Zuordnung der Werkstoffe zu gewährleisten. Neben dem Recyclinghof für den Privathaushalt gibt es auch Recyclinghöfe die sich auf Teilgebiete Spezialisiert haben, wie z.B. Mineralbaustoffe aus Straßen und Hausbau.

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