Kiesgruben

Was landläufig Kiesgrube genannt wird, wird fachmännisch als Kiestagebau bezeichnet. Auch der Begriff "Schottergrube" hat sich eingebürgert. Bei Anlagen, die der Großindustrie zuzurechnen sind, spricht man von Kieswerken. In einer Kiesgrube werden verschiedene Baustoffe wie Sand, Kies und Schotter gefördert. Die durchschnittliche Ausdehnung einer solchen Kiesgrube beträgt zwischen 50 und 400 Meter, abgebaut wird mit Baggern sowie ähnlichen Räumfahrzeugen. Die Abbautiefe ist variabel und liegt zwischen wenigen Metern bis hin zu 50 Metern.
 
Im Regelfall werden die Baustoffe getrennt, das heißt, sie laufen durch Siebanlagen, so dass grobe Steine bis hin zu Kieselschotter herausgefiltert werden. Ebenso entstehen die verschiedenen Körnungen beim Sand, wodurch auch eine vielfältige Nutzung möglich wird. Denn je nach Arbeiten werden verschiedene Körnungen benötigt.
 
Wer in Deutschland einen solchen Kiestagebau betreibt, unterliegt strengen Auflagen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Flächenwidmung. Die meisten Betreiber einer solchen Anlage arbeiten meist auch als Transportunternehmen, sie liefern den Schotter, Sand und Kies an große Bauunternehmen oder sind generell Zulieferer im Tief- und Hochbau. Selbst Erdarbeiten oder der Aushub von Baugruben wird oft erledigt.

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