Erdaushub

Unter Erdaushub versteht man im alles nicht verunreinigte, das aus dem Boden „ausgehoben“ wird. Er ist natürlich Gewachsen und besteht aus Böden und Gesteinen wie zum Beispiel Mutterboden (Humus), allgemeiner Aushub (lehmig, sandig, steinig) oder mineralischer Bauschutt (Erde, Sand, Steine, Dachziegel).
 
Erdaushub zählt nicht zu Bauschutt und ist im eigentlichen Sinne nicht als Abfall zu betrachten. Die Verwendungsgebiete von Erdaushub kennen kaum Einschränkungen, allerdings sollte man vor Verwendung in größeren Projekten mit der jeweiligen Naturschutzbehörde in Kontakt treten. Zum Einsatz kommt der Erdaushub vor allem zum Auffüllen bei Bauvorhaben, Zum Bau von Lärm- und Sichtschutzwällen oder auch zum Auffüllen von Wald- und Wirtschaftswegen.
 
Im Idealfall findet der Aushub allerdings auf der eigenen „Baustelle“ Verwendung. Eine Entsorgung von Erdaushub im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Er wird durch meist private Entsorger in sogenannten Erdaushubsammelstellen gelagert und dann durch Boden- und Bauschuttbörsen weitervermittelt. Nicht zum Erdaushub zählen alle Arten von belastetem Aushub. Dieser muss nach aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen speziell entsorgt werden.

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