Beton

Ursprünglich ist "Beton" ein französisches Wort. Man versteht darunter das Gemisch aus Gestein, Zement, Betonzuschlag und Wasser. Mit der Zugabe von verschiedenen Zusatzstoffen erhält man am Schluss unterschiedliche Endprodukte. Gemischt mit Baustahl oder Spannstahl wird Stahlbeton bzw. Spannbeton produziert. Gibt man Fasern zum Betongemisch, entsteht ein Faserbeton.
 
Der Zement im Gemisch dient als Bindemittel, damit alle Bestandteile zusammenhalten. Normalerweise wird nach 28 Tagen die Normfestigkeit von Beton erreicht. Im Laufe der Zeit verändert sich der Beton auf zwei Arten. Einerseits nimmt durch die Austrocknung das Volumen der Masse ab, man nennt dies in der Fachsprache "Schwinden". Als "Kriechen" wird die Verformung des Betons unter der Last genannt. Der Hauptanteil an Wasser in Beton verschwindet nicht durch Austrocknung, sondern bindet. Je nach Hydration, das heisst dem Ablauf der Reaktion des Zementes mit dem Wasser, wird der flüssige Zementleim steif, erstarrt und wird am Schluss fest. Beton kann auch unter Wasser erhärten und wird fest. Nicht so wie harter Kalk, nimmt Beton immer wieder Wasser auf, ohne dies wieder abzugeben.

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